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Das leidige Thema 'Backup'

Neben Netzwerksicherheit ist Backup das Thema in der IT, das wohl am meisten vernachlässigt wird. Backups sind lästig, Restores noch mehr. Das schlimmste aber sind die Situationen, in denen ein Restore notwendig wird.

Viele Benutzer trösten sich mit der trügerischen Annahme, der Kauf von "ordentlicher" Markenhardware und ein pfleglicher Umgang mit den Systemen würde einen Datenverlust ausschliessen. Weit gefehlt!

Es gibt unzählige Ereignisse, die eine Wiederherstellung notwendig machen können. Malware und Virusse, fehlerhafte Software, die sich nicht korrekt deinstallieren lässt und zuletzt dann eben tatsächlich Hardware-Ausfall.

Einzelbenutzer haben selten zwei gleichartige Systeme, sodass ein Backup des einen auf dem anderen wieder eingespielt werden kann. Größere Unternehmen halten für solche Szenarien mindestens ein System mit gleichartiger Hardware vor. Zumindest derzeit.

Durch aktuelle Entwicklungen im Softwaremarkt sind eine Reihe von Lösungen möglich, die zunehmende Hardware-Unabhängigkeit ermöglichen. Problem der Hardware-Abhängigkeit ist, dass unterschiedliche Systeme verschiedene HALs verwenden können und auch IDE- und SCSI-Treiber unterschiedlich sein können. Für die übrige Hardware sind die Betriebssysteme meist flexibel genug, um über Fallback-Modi die Installation alternativer Hardware-Treiber zu ermöglichen.

Mittlerweile gibt es Anbieter von Datensicherungs- bzw. Imagingsoftware, die einen Ausstausch dieser kritischen Komponenten beim Restore anbieten.

Insbesondere im Windows-Bereich sind durch die Basistechnologie von Microsoft wie beispielsweise WinPE schnelle und flexible Lösungen möglich, die ein Restore auf bereitgehaltene, gleichartige Hardware überflüssig machen.

Noch weiter geht Microsoft mit den Lizenzversionen Windows Vista Business und Enterprise. In diesen Lizenzvarianten ermöglicht die integrierte Backup-Software mit der Option "Complete PC " die vollständige Sicherung des Systems live in eine VHD-Datei. Diese kann danach in die kostenfreien Produkte Virtual PC oder Virtual Server integriert und als virtuelle Maschine betrieben werden. Natürlich ist auch die vollständige Rücksicherung auf ein physisches System möglich.

Damit gibt es nun endgültig keine Ausrede mehr, mit der man sich vor Backups oder Software-Tests vor der Installation einer neuen Applikation drücken könnte.

Links:
Symantec: Breakthrough to the Dissimilar Hardware Challenge
(einmalige Registrierung erforderlich)

Acronis: True Image Versionsvergleich & Unternehmenslösungen

23.11.06 09:52
 


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